Bildungsveranstaltung 22112012

Bildungsveranstaltung  22. November 2012
 

Wer weiß noch was von den Anwerbungen, um junge Männer und Frauen aus Masuren für die Arbeitswelt im Ruhrgebiet zu gewinnen.
Wer weiß noch was von den Rahmenbedingungen, die sie vorfanden, nachdem sie sich für das Kommen entschieden haben, um im 1200 km entfernten Westen, in der Industriemetropole Ruhrgebiet, ihr persönliches „Glück“ zu finden.
Wer weiß noch was von den kulturellen Eigenarten, die sich durch die zugezogenen Menschen hier im Ruhrgebiet entwickelten.
Was bedeutete die Auswanderungswelle in den Western für die südliche Region des damaligen Ostpreußens.
Wie haben sich diese Arbeitsmigranten in der neuen Heimat eingerichtet und in die Gesellschaft eingebracht.
Welche Auswirkung hatte diese gewaltige Ost-West-Wanderung für unsere Region.
Wer weiß das noch.

Über all diese Gegebenheiten informierte auf Wunsch des Freundeskreises der Realschuldirektor Dieter Chilla aus Steinfurt die 41 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer im renovierten Wintergarten des Hotels am Schlosspark.

Das professionell vorgetragene Referat nahm die Anwesenden mit in die Vergangenheit. Dabei wurden die menschlichen und politischen Zusammenhänge der damaligen Zeit informativ und verständlich erläutert. Einige, im ostpreußischen Dialekt vorgetragenen Passagen der Rede, sorgten für kurzweilige Heiterkeit. 
Ein Teilnehmer:  „toller Vortrag, hat mir sehr viel gegeben, wenig Zahlen, das Thema verständlich übergebracht, die Priese ostpreußischer Humor war erheiternd“.

Erfreulich war die Teilnahme von Mitgliedern der Freundeskreise Arras und Doncaster. 

Der Vorsetzende Karl Heinz Egger bedankte sich bei Dieter Chilla mit einem Blumenstrauß für seine Bereitschaft für den Freundeskreis zu referieren.

Bevor der Referent in den Vortrag einsteigen konnte, gab es für die Teilnehmer vorab polnische Leckerbissen.
Piroggen mit Sauerkraut und Pilzen, Piroggen mit Sauerkraut und Fleisch sowie Piroggen nach russischer Art.
Serviert wurden diese Köstlichkeiten mit geschmorten Zwiebeln und geschmortem Schinkenspeck.
Diese lukullische Überraschung steigerte das allgemeine Wohlbefinden  und kam bei allen Teilnehmern sehr gut an. 

Karl Heinz Egger

 

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